Sticken in der Wikingerzeit

Dies ist meine kleine Nadelsammlung. Die zweite Nadel von links wurde aus Holz, die restlichen aus Knochen hergestellt. Die drei linken Nadeln sind für das Nadelbinding gedacht, die kleine, spitze, ganz rechte Nadel zum Nähen und Sticken.

Die Wikingerinnen waren sehr geschickt und wußten sich ebenso schön zu kleiden. Man hat auch Fragmente mit Stickereien gefunden. Wenn man also an dekorative Elemente an seiner Kleidung denkt, warum nicht neben Kamm- und Brettchenborte nicht auch einmal eine schöne Stickerei ?Als Quelle kann man das Buch "Birka III - Die Textilfunde aus den Gräbern" von der Autorin Agnes Geijer benennen.

Diese Sticksticharten wurden, laut oberem Buch, in der Wikingerzeit benutzt:

Stielstich

Dieser Stich wird von links nach rechts gearbeitet, wobei die Stiche leicht schräg verlaufen entlang der gewünschten Linie. Der Faden kommt immer auf der linken Seite des vorherigen Stiches wieder durch den Stoff hervor.

Der Stickstich wurde wahrscheinlich zum Ausfüllen von Flächen benutzt.    
     
Ösenstich

Bei dieser Technik werden Schlaufen gebildet sodas das fertige Werk fast wie gestrickt aussieht.
Der Ösenstich ist für Linien und Flächen verwendet worden. .    
     
Schlingenstich
(Griechischer Schlingstich)

Den Faden bei A durchstechen und die Nadel auf der unteren Linie wieder einstechen, sie dabei mit dem Faden unterhalb der Nadelspitze wieder herausführen. Den Faden anziehen, um eine Schlinge zu bilden.

Die Nadel auf der oberen Linie wieder einstechen und dann wieder mit dem Faden unterhalb der Nadelspitze wieder herausführen.

Auf diese Weise weiterarbeiten, dabei von der äußeren Linie zur inneren, mit Bleistift markierten Linie arbeiten, dabei den Faden immer unterhalb der Nadel halten.    




 





Quellen zu Text und Bildmaterial:
  • Bilder von der Webseite http://www.coatsgmbh.de
  • private Unterlagen aus dem Schulunterricht
  • Webseite von Carolyn : https://www.cs.vassar.edu/~capriest/vikembroid.html